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A Game of Lion Rampant: House Tyrell/Chester







Zwischen „Liebesgrüßen aus der KiTA“ in Form von Magen-Darm, aber mehr Magen und der Messe in Nürnberg nächste Woche ging jetzt nicht wirklich viel bei mir, aber immerhin etwas.



Langsam und zäh geht es nämlich zur Zeit mit meinem Tyrell Projekt voran, was aber im Moment auch an den Modellen liegt. Ich habe in den letzten Monaten einfach zu viele von diesen Fireforge Miniaturen bemalt und gerade ist es eher eine Last als Freude damit zu arbeiten.

Aber ich beiße mich irgendwie durch und habe nun mal 12 House Chester Bogenschützen fertig bekommen. Damit ist aber auch erst mal Pause mit den Fernkämpfern, jetzt muss erst mal was kommen, das sich auch im Nahkampf stellen kann.






Gettysburg - The Wheatfield: Kugelhageln in 28mm





Es ist je nicht so, als ob ich nicht genug Projekte hätte, aber der ACW lässt mich nicht los. Zwar habe ich bereits zwei Projekte in 12mm für Kugelhagel, doch reizt mich 28mm auch weiterhin. Die Frage ist, was mache ich da?

Auch wenn mich der westliche Kriegsschauplatz sehr interessiert, so habe ich das Problem, das mein „Lieblingsgeneral“ und mein „Lieblingskorps“ der Union im Osten unterwegs war. Ich spreche von  General Winfield Scott Hancock und dem II Korps.

Da läge Antietam wieder nahe, denn da kenne ich mich gut aus, aber ich wollte dann doch bei der in Deutschland wohl bekanntesten Schlacht bleiben, Gettysburg. Auch weiche ich von den klassischen Szenarien dort ab, Picketts Charge oder Little Round Top finde ich nicht ganz so spannend.

Daher habe ich mich für The Wheatfield entschieden. Ich habe die eine oder andere „Quelle“ konsultiert und finde das Geschehen dort sehr spannend. Schließlich wechselte das Feld 4 Mal im Laufe der Schlacht am 2. Juli den Besitzer. Einer meiner Hauptquellen ist übrigens die folgende Karte.



Hier sehr ihr die Aufstellung zu Beginn des Gefechtes und hier werde ich mich in den nächsten Jahren wohl hauptsächlich erst mal bewegen. Denn, da ich weiß, dass ich wohl niemanden in meinem Umfeld für Kugelhagel begeistern kann, werde ich wohl beide Armeen selber aufstellen dürfen. Das dauert natürlich, aber ich lege dieses Projekt extra so an, dass ich bestimmt noch sehr viele Jahre daran arbeiten kann. Schließlich ist das ja nur die Aufstellung zu Begin der Schlacht.

Beginnen möchte ich erst mal mit einigen Unionseinheiten. Perry Miniatures wird da wohl die Miniaturen Reihe sein, die ich nutzen werde. Union, da ich hoffe irgendwann doch noch jemanden begeistern zu können und die meisten wollen ja eh die Rebellen spielen und malen.

Auch habe ich lange überlegt wie ich basiere. Ich wollte eigentlich pro Base 6 Mann aufstellen, das tue ich auch. Allerdings wird ein Regiment erst mal 3 Basen umfassen und nicht die angepeilten 5. Somit komme ich erst mal besser voran und für Kugelhagel sollte das eine gute Anzahl sein.
Zunächst möchte ich euch erst mal eine meine Hauptquellen vorstellen.



Ich mag diese Battlefield Walks total, da ich leider ja nicht „in der Nähe wohne“. Aber vielleicht schaffe ich es ja mal irgendwann dahin.

Stefan malt Space Marines Teil 4: Die Box ist fertig und erst mal Schluß.





Ich hatte letztes Jahr ja mal wieder Lust etwas 40K zu malen. Spielen kommt für mich irgendwie nicht in Frage, das Setting bietet mir da irgendwie nicht genug. Aber die neuen Marines haben es mir angetan. 

Jetzt habe ich meine Box also fertig und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Die Lust, weiter zu machen ist auch erst mal wieder verflogen, also ist das ein guter Abschluss. Zumindest für den Moment. Vielleicht packt es mich ja irgendwann wieder und ich mache meinen übrig gebliebenen Kommandorahmen leer. Vielleicht finde ich auch jemanden der die Sachen haben will um tiefer in 40K einzusteigen, wer weiß.








Frostgrave: Nekromanten





 Auch wenn es draußen nicht wirklich wintert, so habe ich mal wieder etwas an meiner Frostgrave Sammlung gearbeitet. Hier hat sich nämlich ein ganz schöner Zinn- und Plastikberg angesammelt. Zeit also, wie geplant den etwas abzutragen.

Daher habe ich mir mal an das erste Planziel bei Frostgrave „Klassik“ gemacht, ein weiteres paar Magier fertig zu machen. Dazu habe ich einfach in den Beutel mit den Minis gegriffen und einen Zipp Beutel gezogen. Heraus kamen die Nekromanten. Dann noch schnell Farben zusammengestellt und los ging es. Das Ergebnis sehr ihr hier.







Ich müsste langsam mal mit Gelände Anfangen, habe zwar auch schon eine Idee, aber es hapert an Umsetzungsmöglichkeit und vor allem Platz. Platz zum „in Ruhe“ bauen und zum Lagern. Vielleicht fange ich demnächst doch erst mal mit ein paar Schutthaufen oder so an…

Angesehen: Deepwater Horizon **



Klappentext:

In DEEPWATER HORIZON rekonstruiert Blockbuster-Spezialist Peter Berg die letzten dramatischen Stunden auf der Ölplattform und erzählt die packende Geschichte jener Männer, die bei dem Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden, ihr Leben riskierten. Entstanden ist ein bildgewaltiges und zugleich hochemotionales Action-Spektakel mit Mark Wahlberg, Kurt Russell, John Malkovich und Dylan O’Brien in den Hauptrollen.

Eine Kette von Explosionen auf der Bohrinsel Deepwater Horizon tötet elf Arbeiter und macht die Rettung der Überlebenden zum gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit.


Ich mag ja Katastrophenfilme. Was genau dieses Genre bei mir auslöst kann ich nicht mal sagen, aber ich finde es faszinierend, was alles so passieren kann. Nehmen wir mal die Titanic. So viele dumme Zufälle auf einmal führen zu so einer Katastrophe. Dazu der Mut der Leute, zum Beispiel im Kesselraum, bis zum Schluss zu bleiben damit andere gerettet werden können. Es beeindruckt mich.

Daher war ich auch gespannt, was Deepwater Horizon so zu bieten hat. Ich meine, man weiß ja so ungefähr was passiert, ohne sich wirklich näher mit dem Thema beschäftigt zu haben. Also hingesetzt Frau und Kind sind ins Bett gegangen und mal gesehen, was mich erwartet.

Nun Deepwater Horizon ist so in etwas das, was ich erwartet habe. Solides Popcorn-Kino. Die große Geschichte ist ja mehr oder weniger bekannt und einigen Protagonisten wird etwas Leben eingehaucht. Dadurch ist der Anfang für mich etwas zäh.

Später dann hat man weiterhin einen sehr soliden Film der die Katastrophe für mich aber glaubhaft wiederspiegelt. Wer, so wie ich, nicht wirklich die Namen der Opfer kennt, fiebert sogar etwas mit wenn es um das Überleben geht. Das Fazit, zumindest das moralische, bleibt etwas nüchtern. Denn man hat das Gefühl das die Schuldigen wieder mal viel zu leicht davon kommen. Aber das kennen wir ja von uns auch (siehe VW Diesel Affäre).

Unter dem Strich ist Deepwater Horizon für mich ein guter Film, den ich mir aber kein zweites Mal mehr ansehen würde. Handwerklich gut gemacht und für mich auch mit Spannung gespickt, habe ich ihn als kurzweilig und mich gut unterhaltend gefühlt. So schwanke ich zwischen zwei oder drei Sternen. Nach einigem hin und her habe ich ihm dann aber doch zwei Sterne (geht so) gegeben, weil ich ihn halt nicht noch mal gucken und auch nicht in meiner Sammlung behalten würde. 

Trotzdem ist Deepwater Horizon einen Blick wert!