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Serientipp: Die Medici: Herrscher von Florenz - Staffel 1 ***





Klappentext:

Aufstieg und Fall einer Familie im Florenz des 15. Jahrhunderts! "Game of Thrones"-Star Richard Madden und Oscar®-Preisträger Dustin Hoffman in einer Saga voll Liebe, Macht, Intrigen und Verderben.

Florenz, 1429: Giovanni de' Medici (Dustin Hoffman), der einflussreiche Patriarch der Familie, ist gestorben und nun muss sein Sohn Cosimo de' Medici (Richard Madden) die Rolle des Familienoberhauptes übernehmen. Neben dieser Herausforderung gibt es jedoch noch eine weitere: Außerhalb der Familie weiß niemand, dass Giovanni ermordet wurde und Cosimo setzt alles daran, den Mörder seines Vaters zu finden. Bald geht es somit nicht mehr nur um die Vormachtstellung der Medicis, sondern auch um Cosimos Leben.

Nur sein Bruder Lorenzo de' Medici (Stuart Martin) und sein loyaler Diener Marco Bello (Guido Caprino), stehen ihm dabei treu zur Seite. Könnte der unerbittliche Erzfeind der Familie, Rinaldo Albizzi (Lex Shrapnel), für den Tod seines Vaters verantwortlich sein oder gibt es noch weitere Intrigen?

Damit steht im Klappentext bereits alles wesentliche. Ich hatte mich ja in erster Linie an ein Wiedersehen mit Robb Stark (Richard Madden) aus Game of Thrones gefreut. Schön zu sehen das die dort dahingeschiedenen weiter aktiv in der Branche unterwegs sind.

Jetzt bin ich nicht so als Fan für italienische Geschichte bekannt. Gut, Römer, das kenne ich und auch die Zeit der deutschen Kaiser, wo Teile Italiens zum Heiligen Römischen Reich gehört haben. 

Natürlich habe ich auch Serien wie Borgia und ähnliches schon gesehen. Aber ich mache doch immer gerne „Ausflüge“ in Regionen und Zeiten, in denen ich mich nicht so heimisch fühle. So nun auch bei Die Medici.

Ehrlich gesagt, ich habe etwas gebraucht um die Serie durchzusehen. Es sind zwar nur 8 Folgen, aber ich wurde dann doch öfters mal abgelenkt oder habe mich, von für mich interessanteren Sachen ablenken lassen. Dabei ist Die Medici meiner Ansicht nach eine gute Serien. Tolle Schauspieler, die Szenen und Kostüme wirken echt und auf mich auch überzeugend. Zumal die letzte Folge es wirklich in sich hat!

Daher gibt es auch drei Sterne. Ich glaube würde mich das Thema mehr interessieren oder fesseln, hätten es vier werden können. Aber drei Sterne für eine Serie, die ich hauptsächlich zum Malen an hatte, ist sehr gut. 

Ich bin gespannt ob es bei dieser einen Staffel bleibt, der Grundstock für mehr Die Medici ist auf jeden Fall gelegt und sollte dem so sein, bin ich auf jeden Fall dabei!

Armee-/Truppenaufstellung Teil 4: Fantasy/SciFi Projekte






Nach all den Spielen meiner Top 100 wird es nun mal wieder Zeit etwas von meinen Table Top Projekten zu zeigen. Ich muss allerdings sagen, dass ich nicht wirklich vorwärts gekommen bin. Zumindest nicht, wenn man es auf das große, ganze sieht. Aber immerhin geht es etwas vorwärts und da will ich dann mal nicht motzen. 

Heute geht es zum Einsteigen mal wieder darum, wie ich mir meine Armeen bastele und baue. Was dahinter steckt und ob, bzw. was ich mir so dabei denke. Da wir die historischen Sachen vorerst ja abgeharkt haben, kommen wir nun zu den Fantasy-/SciFi-Systemen.

Wie ihr euch sicher denken könnt ist es hier, im Vergleich zu den historischen Systemen, etwas schwerer sich etwas  „sinnvolles“ zusammen zu bauen. Natürlich könnte ich auch einfach streng nach Listen gehen und sagen, „ich mache konzentriere mich voll auf die starken Einheiten“. Aber (und ihr wusstet das das „Aber“ kommt) ich wäre nicht ich, wenn ich das so machen würde.

Dann auch bei den fantastischen Systemen will ich eine gewisse Logik in meinen Aufstellungen haben. Denn ich sehe auch hier, dass es in einer „realistischen“ Armee wohl mehr normale Truppen sein sollten als Eliten, oder? Ich weiß, damit gewinne ich kein Turnier, ich spiele aber auch keine Turniere.

Wie dann einzelne Armeen aussehen sollen, stelle ich euch bald vor.

Stefans Top 100 - 2017: Platz 1



Platz 1 – The 7th Continent (-/-/-)






Und damit kommen wir zum letzten Kapitel meiner diesjährigen Top 100, dem Platz Eins! Ich glaube ja nicht, dass diese Platzierung für jemanden, der meinen Blog etwas verfolgt völlig überraschend kommt, dann beim Gewinnspiel hatten 50 % aller Einsender diesen Titel auf Platz 1 gesetzt.
Aber warum The 7th Continent werdet ihr euch wohl fragen. Es ist einfach ein super Spiel und absolut spannend! Ich freue mich jedes Mal auf die nächste Partie, auch wenn es manchmal echt grüblerisch sein kann.

The 7th Continent ist spannend und erzählt eine Geschichte. Ich habe noch nicht mal den ersten Fluch besiegt. Ich mochte früher schon diese Abenteuerspielbücher aller „Der einsame Wolf“ und The 7th Continent bedient genau dieses Klientel. Natürlich wird es etwas einfacher, wenn man noch mal neu anfangen muss, das ist auf der anderen Seite aber auch etwas frustrierend. Schließlich will man ja eigentlich weiter kommen und nicht wieder von vorne anfangen.

Ja, dieses Damoklesschwert schwebt die ganze Zeit über meinem Kopf, wenn ich am Spielen bin. Aber das macht es ja gerade auch so spannend. Man muss schon sehr genau überlegen in welche Aktionen man seine Karten investiert und vor allem die Nahrungssuche darf nicht zu kurz kommen. Es ist natürlich schade, dass The 7th Continent so schlecht verfügbar ist, sonst würde es bestimmt bei noch viel mehr Leuten auf den Spieltisch kommen.




So, das waren meint Top 100. Es war dann doch einiges mehr an Arbeit als ich gedacht hatte. Denn erst beim Schreiben merke ich immer wieder, was das für ein Aufwand ist. Aber ich denke und hoffe ihr hattet etwas Spaß mit meiner Liste.
Was hat euch gefehlt, was sollte ich mal testen? Schreibt es mir in die Kommentare und diskutiert ruhig mit mir.

Stefans Top 100 - 2017: Platz 2



Platz 2 – Pandemic Legacy – Season 1 (-/-/-)




Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich nicht der größte Fan von Pandemie bin. Das wirft natürlich dann die Frage auf, warum die Legacyversion auf Platz 2 ist. Nun, ihr wisst ja, ich mag es wenn Spiele eine Geschichte erzählen und das tut dieses Spiel nun.

Ja, auf einmal zählt mehr oder weniger jeder Schritt und das macht Pandemic Legacy für mich so klasse. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Partie mit und ja, ich habe mich echt dagegen gesträubt eine Stadt dem Untergang frei zu geben. Denn wenn es wirklich um was geht, da laufe auch ich zur Höchstform auf und zittere und bibbere um den Erfolg. Daher ist das Gefälle halt auch so groß zwischen dem normalen Grundspiel und der Legacy Edition.

Wer die Season 1 noch nicht gespielt hat, sollte sich dringend einmal damit beschäftigen, wenn ihr mich fragt. Wir haben 14 Partien gebraucht um durch zu kommen und waren, bis auf das Ende absolut begeistert!

Ohne Spoilern zu wollen, die Endwertung hat es uns etwas vermiest. Nachdem wir nachgerechnet haben, hätten wir lieber noch ein zwei Monate nicht auf Anhieb geschafft, dann hätten wir mehr Punkte gesammelt. Das verwässert erst mal ein gutes Ergebnis von „nur“ 14 Partien (12 sind Minimum 24 Maximum).

Ich hab die Season 2 bereits hier, leider mangelt es gerade an Mitspielern, so wird sich zeigen ob ich es in diesem Jahr schaffe die Fortsetzung zu spielen. Es juckt mich bereits in den Fingern, aber ich muss mich wohl noch etwas gedulden.

Stefans Top 100 - 2017: Platz 3



Platz 3 – Lords of Waterdeep (1/2/7)




Da hat doch jemand ganz klamm heimlich in den letzten drei Jahren den vollen Medailliensatz abgeräumt…  Da kann man es bestimmt etwas verkraften, dass es in diesem Jahr vom Thron runter auf Platz 3 ging.

Ich mache mir aber bei Lords of  Waterdeep wenig Sorgen. Nach wie vor spiele ich es und vor allem auch sehr gerne. Zur Zeit überlege ich sogar es mir in irgend einer Art zu „pimpen“. Erste Versuche liefen leider etwas ins Leere, aber gedanklich bin ich noch dran.

Aber nun „gepimpt“ oder nicht, Lords of Waterdeep ist einfach klasse. Ich mag das Spielgefühl  und das Thema einfach sehr, auch wenn es längst nicht das „Storytelling“ zulässt, was ich gerne hätte und liebe. Anders herum lässt es sich aber so auch etwas einfacher erklären und selbst Leute mit geringeren Englischkenntnissen können sehr gut mitspielen.

Man darf also gespannt sein wie Lords of Waterdeep dann im nächsten Jahr abschneiden wird, vielleicht geht es ja wieder bis an die Spitze. Die Frage die ihr euch stellt ist bestimmt jetzt, wer ist denn noch davor platziert? Das erfahrt ihr in den nächsten Tagen…